11. April 2019

Die Urlaubszeit steht an, 5 Dinge, die Hausbsitzer vor dem Urlaub falsch machen

von Ines Marzinkowski am 11. April 2019, 09:12 ( 52 gelesen ) Keine Kommentare

© Sinenkiy, istockphoto.com

Damit die Urlaubslaune nicht durch einen Schaden getrübt wird, sollten Mieter oder Eigentümer einige Vorkehrungen treffen und erst dann entspannt losreisen -> hier einige Tipps...

1. Wasser und Strom anlassen

Jahr für Jahr kommt es in Deutschland zu rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden meist wegen veralteter oder falsch verlegter Rohre. Das austretende Wasser kann sowohl das Gebäude als auch die Wohnungseinrichtung beschädigen. Am besten stellt man den Hauptwasserhahn ab. Gibt es dennoch einen Wasserschaden, übernehmen Wohngebäude- und Hausratversicherung die Kosten.

Alle während der Abwesenheit nicht benötigten Stromverbraucher sollten vom Netz genommen werden, indem man einfach den Stecker zieht. Die Maßnahmen können Überspannungsschäden vermeiden, welche durch Blitzeinschlag in Strom-, Telefon- oder Antennenleitungen entstehen.

2. Wucht der Natur unterschätzen

Beim Sommer denken viele an Sonne und blauen Himmel. Es ist aber auch die Zeit vieler Gewitter, verbunden mit Hagel und Starkregen. Um Sachschäden möglichst zu vermeiden sollte das Eigenheim vor der Abreise wetterfest gemacht werden. Das heißt vor allem, alle Fenster und Kellerschächte fest zu schließen und darauf zu achten, dass Dachziegel nicht locker, Dachrinnen oder Regenfallrohre nicht beschädigt beziehungsweise verstopft sind. Für Schäden durch Starkregen und Überschwemmung benötigen Hausbesitzer eine Elementarschadenversicherung, die in Verbindung mit einer Wohngebäude- oder Hausratversicherung abgeschlossen werden kann.

3. Gartenmöbel und -geräte stehen lassen

Es braucht nur einen einzigen starken Windstoß und schon schlagen Gartenmöbel, Pavillon, Gießkannen, Pflanzkübel und Sonnenliegen im Haus des Nachbarn ein oder landen auf der Straße. Für entstehende Schäden haftet grundsätzlich der Eigentümer. Deshalb sollte alles, was beweglich ist, während des Urlaubs ins Haus beziehungsweise in den Schuppen geräumt werden. Auch Trampoline im Garten, die Wind besonders viel Angriffsfläche bieten, sollten am besten abgebaut oder sicher im Boden verankert werden.

4. Einbruchrisiko ignorieren

Urlaubszeit ist auch Einbruchzeit. Leer stehende Häuser und Wohnungen locken Diebe geradezu an. Deshalb sollte jeder vor der Abreise sichergehen, dass Fenster und Türen richtig verschlossen sind. Sinnvoll ist beispielsweise eine automatische Zeitschaltuhr, mit der das Licht im Haus gesteuert und täglich aktiviert werden kann. Den gleichen Effekt haben elektrische Rollläden mit Zeitschaltuhr, die sich so programmieren lassen, dass sie tagsüber oben und nachts geschlossen sind.

Auch Tageszeitungen sollten für die Dauer des Urlaubs abbestellt, der Briefkasten vom Nachbarn geleert werden. Wer seine anstehende Reise in sozialen Netzwerken kundtut, macht es Dieben zu einfach.

5. Nicht mit den Nachbarn reden

Nicht nur die Pflanzen freuen sich über den Nachbarn, der zum Gießen kommt. Auch der Briefkasten wird entlastet. Außerdem schreckt Bewegung in Haus und Wohnung potenzielle Einbrecher zusätzlich ab und täuscht ganz wichtig regelmäßige Anwesenheit vor. Und falls doch einmal etwas passiert, ist ein Ansprechpartner vor Ort. Ist ein Schaden entstanden, kann der Nachbar den Reisenden bestenfalls unter seiner Mobilfunknummer erreichen.

 

Quelle, GDV 29.06.2018

 

 

 

 

 

 

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